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Sollten Sie Interesse haben den Vortrag über diese Reise noch einmal zu sehen sende ich Ihnen gerne nähere Infos zu.

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Mein Charity Rad-Marathon „Polar-Stern 2009“

Bereits während meiner letzten Nepal - Tibet Radtrekkingtour im Jahre 2006 wurde es für mich klar, meine nächste Radtour als Charity Projekt in Angriff zu nehmen.
Ich war in bei meinem Radabenteuer in Nepal und Tibet immer wieder mit den Leiden von Kindern konfrontiert und ein „Radabenteuer“ als mein Weg, um Aufmerksamkeit zu erregen, stand für mich fest.

Der Name „Polar-Stern“ wurde gewählt, weil dieser in der nördlichen Hemisphäre der wichtigste Orientierungspunkt in der nautischen Navigation war und für mich bei dieser Tour als Symbol gegen Orientierungs-Hoffnungslosigkeit stehen sollte.

Mit dieser Charity Tour und meinen Vorträgen möchte ich Ihre Aufmerksamkeit erregen und Geld für Tibetische Flüchtlingskinder (Dharamsala / Indien) und für ein SOS-Kinderdorf Projekt in Lumbini (Nepal) sammeln.

Auch Sie können diese Projekte unterstützen!

Kommen Sie zu einem meiner Vorträge oder erwerben Sie eine für das Projekt “Polar-Stern“ gestaltete Zotter-Schokolade (erhältlich bei Intersport XL oder meinem Vorträgen).

Natürlich gibt es auch ein Spendenkonto. Die Verwaltung des Spendenkontos erfolgt treuhändisch durch den Notar Mag. Kurt Painsip aus Feldbach.

Spenden können Sie bei: Steiermärkische Bank und Sparkassen
Konto:00001-711001
Blz.:20815
Sie haben noch bis 25.03.2010  die Möglichkeit die beiden Projekte mit Ihrer Spende zu unterstützen!

Helfen auch Sie mit, unsere Zukunft - die in den Händen unserer Kinder liegt - ein wenig l(i)ebenswerter zu gestalten und Zeichen einer positiven „Globalisierung“ und gegen Gleichmut und Desinteresse zu setzen.

Für Ihre Spende sage ich Werner Kochauf schon jetzt „Ein Herzliches Danke schön“.

Meine Charity Tour begann am 27.05.2009. Ich startete am Nordkap (Norwegen), 520 km nördlich des Polarkreises. Es war bereits die Zeit der Mitternachtssonne, aber das Wetter spielte leider nicht mit, es war kalt, stürmisch und nass. Der Weg führte über Narvik nach Oslo, vorbei an malerischen Fjorden und über den ausgesetzten Höhenrücken am Polarkreis.

In Göteborg überquerte ich mit einer Fähre die Meerenge zwischen Schweden und Dänemark, um dann an der dänischen Westküste Richtung Deutschland zu radeln. Die flache Landschaft mit dem typischen Wetter, Wind von der Küste, nicht zu warm und oft regnerisch begleitete mich bis nach Frankreich hinein.

In Deutschland hatte ich einen kurzen, sehr netten Aufenthalt im SOS Kinderdorf in Norderstedt bei Hamburg. Nach Bremen ging es Richtung Holland und Belgien und ganz schnell war ich schon in Frankreich an der Küste bei Dünkirchen. Abseits der großen Straßenrouten war ich oft auch auf schlecht gepflasterten Nebenstraßen oder Radwegen unterwegs, aber die landschaftliche Schönheit entschädigte mich dafür.

Ein weiteres SOS Kinderdorf stand in Calais auf meinem „Programm“, wo mir ebenfalls ein herzlicher Empfang zuteil wurde. Über Tours und Poitiers ging es nun Richtung Bordeaux, um endlich die Pyrenäen und damit den Beginn des Jakobsweges zu erreichen.

Kurz vor der spanischen Grenze, in St. Jean-Pied-de Port, bei strömenden Regen, hatte ich mein großes Zwischenziel, den Jakobsweg, erreicht. Und schon ging es weiter, über den ersten Pass, bei starken Nebel, nach Spanien hinein, in die Provinz Navarra, nach Roncevalles.

Der ganze Jakobsweg ist durchgehend mit Jakobsmuscheln gekennzeichnet, die man in mannigfaltiger Form auf Wegweisern, Häusern, Straßen findet, aufgemalt, in Stein gehauen, als Guss. Jede noch so kleine der vielen malerischen Ortschaften hat eine oder mehrere Pilgerherbergen und größere oder kleinere Kirchen mit zahlreichen Storchennestern.

Je näher man Santiago kommt, desto zahlreicher werden die Hinweise, desto mehr Pilger trifft man auch unterwegs. Es ist beeindruckend zu sehen, wie eine endlose Kette von Fußpilgern, ungeachtet der brütenden Hitze, über die karge Hochebene von Kastilien zieht. Trifft man Pilger unterwegs, so wünscht man „Bon Camino“.

Über Pamplona, Burgos und Leon erreichte ich am 22.6.2009 Santiago de Compostela, für viele Pilger das Ende der Pilgerfahrt. Ein kurzer Rundgang durch die Stadt zeigt die beeindruckenden Zeugnisse des Jahrhunderte alten Camino.

Meine Fahrt ging noch am Abend Richtung Kap Finisterre weiter. Am 23.6.2009 erreichte ich am Nachmittag den Faro (Leuchtturm) am Ende der Welt: mein Ziel am Rad war erreicht.

Es war eine Reise, die klimatisch alles geboten hat, von Schnee, Sturm, Unwettern bis extreme Hitze, landschaftlich von der kargen Tundra im Norden bis zur trockenen kastilischen Hochebene und an das „Ende der Welt“ führte, Begegnungen mit Menschen der verschiedensten Nationalitäten, Gespräche mit Pilgern.

Besonderen Dank möchte ich meiner Familie aussprechen, ohne deren Hilfe und Befürwortung meine Unternehmen nicht zu diesem Erfolg werden können.

Kein  Weg führt zum Glück,  Glück ist der Weg.
DANKE!