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Sollten Sie Interesse haben den Vortrag über diese Reise noch einmal zu sehen sende ich Ihnen gerne nähere Infos zu.

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tibet II
Annapurna Circle - Mt. Kailash

Die Annapurna-Kette im Himalaya ist wohl eine der atemberaubendsten Regionen der Welt. Wer das Bergmassiv umrunden will, muß mit gewaltigen Höhenunterschieden rechnen. Innerhalb einer Woche durchwandert man fast alle Klimazonen und steigt über steinige Pfade von 850 m bis zu 5.500 m Seehöhe auf. Ich habe mir im Herbst 2006 das Ziel gesetzt, mit meinem Mountainbike nicht nur den Annapurna zu umrunden sondern auch das verbotene Königreich Mustang zu erforschen um dann mit dem Rad weiter nach Tibet zum Heiligen Berg, dem Mt. Kailash, zu gelangen.

Über die unendlich erscheinenden Grassteppen Tibets und staubigen Strassen in einer Höhe zwischen 3.500 und 5.000 m wirkt jeder zurückgelegte Kilometer doppelt so lange, doch das Ziel lässt alle Strapazen vergessen. Der strahlende Anblick des für vier Religionen Heiligen Berges zählte zu meinen schönsten Erlebnissen.

Das erste Ziel meiner zweiten Reise war der bekannte Annapurna Circle in Nepal. Dieser bekannte Trekkingweg rund um den Annapurna im Himalaya Massiv mit dem Rad zu bewältigen, war für mich eine große Herausforderung. So begab ich mich Ende August 2006 nach Besisahar, von wo dieser Annapurna Circle im Eingang des Marsyangdi Tal beginnt. Besisahar ist eine Kleinstadt auf 850 m Seehöhe liegend - der Ausgangspunkt vieler Trekkingtouren entlang des heissen Tals.

So gewinnt man Tag für Tag an Höhe und versucht, über diese teils sehr schwierigen Wege durch kleine Dörfer wie Bahundanda oder Tal und Chame bis nach Manang zu kommen.

Ein von Regen begleiteter Reiseverlauf machte mir Anfangs sehr zu schaffen. Es war ein sehr mühsames Vorwärtskommen in diesem heissen und schmalen Tal. Nach Tagen endlich in Manang anzukommen, bereits auf 3.500 m Seehöhe, genoss ich es endlich denn Regen hinter mir zu lassen und nun auch rascher vorwärtszukommen.

Manang ist eine sehr interessante Ortschaft mit schönen Klöstern und Lodges die zum verweilen förmlich einladen. So legte ich in Manang einen Ruhetag ein, sammelte meine Kräfte um ohne Schwierigkeiten auf den Thorong La Pass zu kommen.

Der Anstieg auf den Thorong La Pass gestaltete sich als sehr anstrengend, noch dazu mit dem Fahrrad als zusätzlichem Gepäck. Nach Stunden endlich auf der Passhöhe anzukommen, genoß ich es, auf 5.416 m eine Ruhepause zum Essen und Trinken bei einem herrlichen Rundblick einzulegen.

Hinunter nach Muktinath - einem Pilgerziel vieler Hindus-, führte mich ein ebenfalls schwieriger Abstieg am Grenzverlauf zu Upper Mustang entlang über Kagbeni bis nach Jomsom.

Durch dieses Khali Gadaki Tal ging es weiter hinunter nach Pokhara zum Ziel meines ersten Reiseabschnittes. Zurück in Kathmandu hatte ich die Möglichkeit, mit einer Reisegruppe nach Tibet zu kommen. Anfangs mit dem Auto bis zur Grenze in Zhangmu ging es mit der Reisegruppe nach Nyalam. Nach einigen Tagme alleine in der Hochebene unterwegs, kam ich nach Saga.

Von Saga gings weiter nach Parayang durch weite, menschenleeren Gegend zum Manasarova See, der für viele Pilger die erste Anlaufstelle ist, bevor sie zum Mt. Kailash ziehen. In Tatschen angekommen konnte die Kora um den Heiligen Berg beginnen. Ein Weg, der 53 km um den Mt. Kailash führt, mit dem höchsten Punkt, dem Thölma La Pass, auf 5.700 m. Ein schwieriger Anstieg auf den Pass, bis man sich an den Abstieg hinunter Richtung des Ausgangspunktes in Tatschen wagen kann.

Viele Eindrücke von diesem sehr weitem und wunderbarem Land aufzusaugen, voller Freude sein Ziel erreicht zu haben, mit Reisebegleitern Freundschaften geschlossen zu haben, machten meine nun bereits zweite Reise in diese Gegend zu einem unvergesslichen Erlebnis.